Jotunheimen, Norwegen

Mein bürgerlicher Name lautet Jan-Christoph Mohr, wobei ich auf Jan höre, auf Christoph eher nicht. Eigentlich gibt es aber niemanden, der mich nicht Jani (ja, mit einem „n“) nennt, es sei denn ich werde gesiezt.
Als Kind der sehr späten 70er bin ich inzwischen Familienvater und im schönen Norden Deutschlands zuhause, wo ich regelmäßig Runden durch Moore und um Seen herum laufe, eine Mischung aus geistiger Erholung und körperlichem Training für die Wandertouren.

DER MUSIKER

Eigentlich bin ich studierter Musiker, weshalb sich unten auf dieser Seite auch Links zu meinen Projekten finden. Ich habe jedoch irgendwann gemerkt, dass es mir immer schwieriger fiel, die Freude, die man als Laienmusiker oft empfindet, auch im professionellen Bereich beizubehalten. Deshalb bin ich jetzt „Halbtagsmusiker“ – dafür aber mit vollem Einsatz.

Als studierter Pianist bin ich, bei aller Liebe zur elektronischen Musik, ein Freund von handgemachter Musik, insbesondere von Livemusik, ich denke, das kommt in meinen Projekten rüber. Mit über einer halben Millionen verkaufter Alben gehöre ich auch nicht mehr zu den ganz Kleinen und freue mich über jeden Besuch meiner Seiten und vor allem meiner Livekonzerte.

Hier die Links:
imkeandj – acoustic poetry
jcmohr – meine „Musiker“-Seite

DER WANDERER

Das Wandern nimmt inzwischen einen großen Teil meines Lebens ein, insbesondere die Planung der Touren, welche mich Monate im Voraus schon mit Freude und Energie erfüllt. Ich habe eine feste Crew um mich herum, mit der wir in wechselnden Besetzungen Europa erkunden, wobei jeder da seinen Schwerpunkt setzt.

2004 hat mich ein befreundeter Schlagzeuger einfach mal so mit in den Sarek genommen, klar, ich hatte Equipment geliehen und gekauft, aber wirklich beschäftigt habe ich mich damit vorher nicht: es war eine unfassbare Erfahrung. Ich bin, so blöde es klingt, tatsächlich durch das Wandern ein anderer Mensch geworden: viele Dinge im Alltag sehe ich mit ganz anderen Augen und ohne die regelmäßige „Flucht“ vor den Schlagzeilen, die diese Welt im Großen wie im Kleinen produziert, würde ich definitiv vor die Hunde gehen. Meine Frau könnte ein Buch darüber schreiben…

DER GUIDE

Die ersten Touren war ich immer mit Leuten unterwegs, die schon viel mehr Kilometer auf dem Buckel hatten als ich. Dann habe ich zuerst einfach mal meine zukünftige Frau eingepackt und eine erste, semigut organisierte Tour mit ihr durch Jämtland gemacht. Sie war auch noch mit in Rondane und im Sarek, es kann also nicht allzu schlimm gewesen sein.

Es kamen und kommen viele Anfragen von Freunden und Bekannten, ob ich nicht mit ihnen mal Wandern gehen würde, so dass ich inzwischen schon sehr viel „Erstlinge“ dabei hatte, von denen auch viele dabei geblieben sind. Natürlich ist das kein Urlaub für jedermann, aber es gibt niemanden, der seine erste (und manchmal auch einzige) Tour nicht als absolut erfahrenswertes Erlebnis verbucht hat.

Ich bin mit mir übereingekommen, dass ich meine Erfahrungen und das Erlebnis „Langstreckenwandern“ teilen möchte. Am besten kann ich es in Skandinavien, weil ich es liebe, weil ich viele Ecken kenne, weil ich solide Schwedisch spreche und verstehe. Zudem denke ich, dass die Möglichkeit, einfach überall sein Zelt aufbauen zu können und nahezu überall Zugriff auf frisches Wasser zu haben, neben der unfassbaren Landschaft, den perfekten Rahmen schaffen.